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Projekt Sagenhafte Orte

Im November 2011 haben sich 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Friedensschule Neustadt auf eine literarische Reise durch sagenhafte Orte in ihrer Umgebung gemacht. Sie beschäftigten sich fünf Wochen lang mit verschiedenen Sagen aus der Umgebung Stuttgart und gestalteten diese kreativ um. Damit auch Sie die Reise zu den sagenhaften Orten im Kreis Stuttgart antreten können, möchten wir Sie einladen sich durch unsere Texte  inspirieren zu lassen.

Die Klasse 6a der Friedensschule Neustadt wünsch Ihnen hierbei viel Spaß!

  

Das Erdmännlein in Stuttgart
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Wenn Sie in Stuttgart wohnen, dann haben wir etwas für Sie, dass Sie begeistern wird. In einer Stuttgarter Sage ist etwas Gruseliges passiert. Wir haben für Sie ein paar Texte zur Sage gemacht. In der Sage geht es um ein Erdmännlein, aber mehr möchten wir nicht verraten. Stuttgart ist eine sehr bekannte Stadt. Dort gibt es noch sehr alte Gebäude, in der sich die Sage zugetragen haben könnte.
(Tim)


Steckbrief
Name der Sage: Das Erdmännlein in Stuttgart
Wo ist es passiert: Stuttgart
Was ist passiert: ein Erdmännlein, war in ein Haus einer  Frau gegangen, welche ein Kind bekommen hatte. Das Erdmännlein bot ihr einen Kessel an, doch die Frau hatte sich so sehr erschreckt, dass sie laut aufschrie. Daraufhin verschwand das Erdmännlein samt dem Kessel.
(Rebekka)


Das Burggraweible
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Hallo!
Sie sind neu in der Stuttgarter Gegend und suchen ein Abenteuer?
Dann sind Sie hier goldrichtig!
Hier gibt es Informationen zu sagenhaften Orten in Ihrer Umgebung!
Dort, wo die Reste des Burggrabens die Stelle bezeichnen, an
der einst die uralte Befestigung aufragte, genau dort hauste
früher – und vielleicht heute noch – der Geist eines Burgfräuleins.
Heutzutage wird sie auch Burggraweible genannt.  Wenn sie mehr
erfahren wollen fahren Sie nach Plieningen.
(Richard)


Zusammenfassung
In der Sage „Das Burggraweible“ geht es um eine wunderschöne junge Frau, die im Schloss in Plieningen lebte. Nach einigen Jahren verstarb sie und lebte seitdem weiterhin als Geist in der Burg. Das Burggrawaible war aber kein böser Geist, sondern sie half den Armen in manch misslicher Lage. Zum Beispiel hat sie einem Bauern geholfen sein Getreide zu ernten, bevor es am nächsten Tag vom Regen zerstört worden wäre.


Der Schatz im Schlossberg
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In der Sage ist die Rede von einem Schatz im Schlossberg. Viele junge Leute machten sich auf den Weg um den Schatz zu suchen. Endlich hatte eine Gruppe Erfolg. Sie fanden den Schatz, aber plötzlich war er weg und wurde nie wieder
gefunden…
(Lean)

Zusammenfassung
Westlich von Musberg, am Abhang gegen das Reichenbachtal, steht ein runder Hügel, der durch einen Graben vom dahinterliegenden Berg abgetrennt ist. Dieser Hügel heißt Schlossberg.  Die Burgbewohner rafften in der Umgegend mit Gewalt alles zusammen, was si enur in ihre Hände bekommen konnten. Sie geraubten Schätze, wie Geld, Gold und Juwelen, verbargen sie unter ihrer Burg in einem tiefen Gewölbe. Vor langer Zeit ging ein Bauernweib, welche der halbe Schlossberg gehörte, zu einem Wahrsager um zu erfahren, was ihr in der Zukunft passieren wird. Der Wahrsager sage ihr, dass sie einen Schatz finden würde. Dies hörten auch einige Männer und nahmen Schaufeln und Hacken und liefen hurtig den Schlossberg hinauf. Sie finden sofort eifrig an zu graben und tatsächlich fanden sie eine Schatzkammer mit Gold, Geld und allerlei Juwelen. Aber als sie versuchten, diese herauszuholen, verschwanden die Schätze und die Schatzkammer fiel zu. Alle weiteren Versuche die sagenhaften Schätze zu fingen, blieben erfolglos.
 (Xantoula)


Steckbrief
Name: der Schatz im Schlossberg
Wo: In Musberg am Schlossberg.
Inhalt der Sage:
Es geht um einen Schatz, der unter einem Schloss vergraben ist.
Magie: Als einige Männer versucht haben den Schatz herauszuholen, ging die Schatzkammer von alleine zu und der Schatz verschwand.
(Mara)


DIE WEIBER AUS SCHORNDORF

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Waren Sie schon einmal in Schorndorf? In Schorndorf spiel auch eine Sage, sie heißt: „Die Weiber von Schorndorf“. In der Sage geht es um Frauen, die um ihr Dorf kämpfen, weil sich die Männer entschieden haben, die Stadt aufzugeben. Aber wie die Sage ausgeht, wollen wir nicht verraten. Das können Sie selbst gerne nachlesen. Viel Spaß!
(Tessa)

Steckbrief

Lebensort:
Die Weiber aus Schorndorf kommen aus Schorndorf, wie es schon im Namen steht. Sie kommen aus Baden-Württemberg (Raum Stuttgart).
Aussehen:
Nach einem Stadtrat beschließen die Männer aus Schorndorf die Stadt aufzugeben. Aber davon halten die Frauen nichts und kämpfen um ihr Dorf.
Charakter:
In der Geschichte spielen die Weiber und der Stadtrat aus Schorndorf mit. Und natürlich die Menschen die das Dorf erobern wollen.
Magie:
In der Geschichte gibt es keine Magie.
(Timo)


Nacherzählung
Es ist eine friedliche und freundliche Stadt: sie heißt Schorndorf. Es gab vor langer Zeit eine Bürgermeisterin Anna Barbara und einen Bürgermeister Peter Krummhaar. Sie waren freundlich und liebten sich über alles. Ihre Liebe ist bis jetzt nicht verschwunden und ist noch größer als je zu vor, denn bevor sie gestorben sind, gab es ein Kampf mit dem Franzosen General Melac. Sie zogen in Württemberg mit seinen Truppen plündernd, mordend und  brennend durchs Land zogen. Die Not wurde immer größer. Der Stadtrat hat sich beraten, sie wussten nicht, was sie tun sollen.
Der Rat hatte nicht mit Anna Barbara gerechnet. Sie befürchtete, dass die Stadträte nicht mehr standhalten würden und dass auch ihrem Mann das Herz in die Hose gefallen sei. Sie schlich sich aus dem Rathaus …     
(Sahra)

 


 

Federle, der freche Kobold
Steckbrief

Name: Federle, der freche Kobold
Lebensort: Echterdingen bei einer Bergkuppe
Charakter: gemein, hinterlistig
Geschehen: Er erschreckt alle Leute,die in den  Wald gehen und wenn Leute nachts auf die Felder gehen  werden sie irregeführt.
(Tamara)

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Federlesmahd, der sagenhafte Berg bei Echterdingen
Wandern sie auf den Spuren des frechen Kobold Federle, der hier in den grünen Wäldern und üppigen Feldern vor langer Zeit die Leute im in Angst und Schrecken versetzt .Rund um den Federlesmahd, der nach ihm genannt wurde, trieb er seinen Schabernack .Meist bei Einbruch der Dunkelheit, so nahm er zum Beispiel verschiedene Gestalten an. Er erschreckte Bauern und Wanderer, aber auch die Tiere waren vor ihm nicht sicher. Einmal verkleidet er sich als Waldhüter und jagte mit seiner Hundemeute die aufgeschreckten Rehe und Hasen durch das Dickicht. Selbst die Heuernte war vor ihm nicht sicher, er erbeutete das Viehfutter mit einem pfeifenden Windstoß. Dies und andere Geschichten werden um den Federlesmahd erzählt und noch immer sollen sich dort unheimliche Dinge zutragen.
(Madeleine)

 


Die Waldfrau
Steckbrief

Lebensort: Die Walfrau lebte in einem dichten Wald, und wohnte in einer alten windschiefen Hütte. Der Wald in dem sie wohnte hieß Dätschlerna.
Aussehen: Sie hatte immer verschieden Kleidung an und es war schwierig, sie zu erkennen.
Charakter: Die Waldfrau war freundlich und tat viel Gutes. Sie wurde die mächtige Waldfrau genannt und Tätschlerin oder Dätschlerna Weible, weil Sie dem Angesprochenen die Schulter tätschelte.
Magie: Durch Zauberei konnte die Waldfrau sich in Alt oder Jung Verwandeln. Sie konnte viele Zauber aussprechen. Die weise Waldfrau half auch den Armen.
(Kosta)