Der Hochwachtturm
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Der Hochwachtturm ist älter als die Stadtmauer, die erst später an den Turm angebaut wurde. Der Sockel der quadratischen Grundfläche (7 x 7 m) könnte bereits in frühstaufischer Zeit erbaut worden sein, spätestens jedoch um 1300. Das höhergehende Mauerwerk stammt aus der Zeit um 1500. Seither hat der Turm viele Um- und Einbauten erfahren. 1863 wurde nach einem Brand das Satteldach verändert und das Fachwerkgeschoss in seiner heutigen Form wieder aufgebaut. Auch wurde der Umgang mit einer steinernen Balustrade versehen. Die heutige Holztreppe, die auch ältere Konstruktionen mit einbezieht, stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Zur Baugeschichte finden Sie hier mehr Informationen. |
Der Schlüssel zum Hochwachtturm
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Es lohnt sich den Turm erklimmen: Von oben eröffnet sich ein beeindruckender Ausblick auf die ganze Stadt. Den Schlüssel zum Hochwachtturm können Sie gegen ein Pfand und eine schriftliche Erklärung, dass Auf- und Abstieg auf eigene Gefahr erfolgen zu den Öffnungszeiten der Touristinformation in der Scheuerngasse 4 erhalten. Die Touristinformation ist geöffnet von Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr. Samstags und Sonntags ist der Turm zwischen 11.30 und 12.30 Uhr für Besucher geöffnet. |
Romantik im Hochwachtturm
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Auf dem ersten Umgang finden Sie Informationen zur Ruinenromantik des frühen 19. Jahrhunderts, als Überreste von Burgen, Schlössern oder Klöstern eine hohe und teilweise symbolische Bedeutung gewannen. Gleichzeitig erhielten auch die Staufermythen um Waiblingen einen neuen Schub. |
Der Staufer-Mythos
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»Hervorgegangen aus den Heinrichen von Waiblingen« - Bis heute kann niemand sagen, was den Geschichtsschreiber von Friedrich I. Barbarossa im Jahre 1158 zu dieser Formulierung bewogen hat, um das Herrschergeschlecht der Staufer zu charakterisieren. Der Name »Waiblingen« jedenfalls entwickelte fortan im Verhältnis zu dem Staufergeschlecht ein besonderes Eigenleben – anschaulich erläutert im Turmzimmer Staufermythos. |
Die Blaue Blume
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Die blaue Blume ist ein zentrales Symbol der Romantik. Als im Jahre 2003 das Turminnere auf historische Putzlagen untersucht wurde, traten auch vielfach blaue Bemalungen aus dem 19. Jahrhundert zutage. |
Achim von Arnim Stube
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Mit den Romantikern zu Beginn des 19. Jahrhunderts erwachte auch die Barbarossa-Sage zu neuem Leben. So kam es, dass Achim von Arnim mit seinem Roman »Die Kronenwächter« zur weiteren staufischen Verklärung Waiblingens beitragen sollte. Mit der Achim-von-Arnim-Stube erinnert die Waiblingen daran, warum Arnim die Stadt als Schauplatz seines Romans wählte, der heute als erster deutschprachiger historischer Roman angesehen wird. |
Turmzimmer / Trauzimmer
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„Hochzeit im Turme“, lautete schon ein Kapitel im Kronenwächter-Roman Achim von Arnims. Und so ist das Trauzimmer im Hochwachtturm heute ein Ort für standesamtliche Trauungen der besonderen Art. Das ganze Jahr kann man sich über den Dächern von Waiblingen das Ja-Wort geben. Die Trauungen zu Wunschterminen werden von den Standesbeamten der Stadt Waiblingen vollzogen. In diesem einmaligen Ambiente kann die Gesellschaft bis zu 15 Personen umfassen. Kontakt: Standesamt Waiblingen, Kurze Straße 33, 71332 Waiblingen, Telefon: 07151 /5001 291. |
Gästebuch im Hochwachtturm
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Im der Turmstube des Hochwachtturms finden Sie ein Gästebuch. Wir freuen uns über Ihre Einträge, Gedanken und Eindrücke vom höchsten Punkt Waiblingens. |
Aufstieg und Aussicht
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Zur Besteigung des Hochwachtturms sollten Sie gut zu Fuß sein und festes Schuhwerk tragen. Die schmalen Stiegen sind mit Geländern versehen und führen steil in die Höhe. Auf der Etage der Achim-von-Arnim-Stube können Sie auf den Umgang des Turmes hinaustreten und den Panoramablick über Waiblingen in alle vier Himmelsrichtungen genießen. Der Hochwachtturm ist bis zum Umgang 21,50 Meter hoch, bis zum Dachfirst 37 Meter und bis zur Spitze 45 Meter. Er steht auf dem höchsten Punkt der Innenstadt: 243 Meter über Normal Null. Bis zum Turmkranz führen 101 Stufen, bis zur Turmstube sind es noch einmal 25 Stufen. |
Die Staufer-Stele am Fuße des Hochwachtturms
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Die Waiblinger Staufer-Stele besteht aus schwäbischem Jura-Travertin, hat eine Höhe von ca. 260 cm und einen Durchmesser von ca. 80 cm. Finanziert hat sie die Eva Mayr-Stihl-Stiftung. |












